Tuesday, 20th October 2020
20 Oktober 2020

Keine Tore im schwachen Hamburger Zweitliga-Derby

Zum ersten Mal standen sich der Hamburger SV und der FC St. Pauli in der zweiten Liga gegenüber. Die Gäste waren dem Derbysieg dabei letztlich näher.

Umkämpft. Die beiden Hamburger Klubs waren aber ebenso glücklos.

Der Hamburger SV hat im Derby gegen den FC St. Pauli seine Mini-Krise in der 2. Fußball-Bundesliga nicht überwunden. In einem intensiven, aber spielerisch schwachen Stadtduell kam der Bundesliga-Absteiger am Sonntag nicht über ein 0:0 gegen den Underdog vom Kiez hinaus. Beide Mannschaften erspielten sich nur wenige Chancen in der mit Spannung erwarteten Prestigepartie. Das Team von Trainer Christian Titz liegt nach dem dritten Spiel ohne Sieg auf Platz drei und hat schon fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer 1. FC Köln. Der FC St. Pauli hat nur einen Zähler weniger als der HSV und ist weiter Sechster.

Vor den 57 000 Zuschauern im ausverkauften Volksparkstadion kontrollierte der HSV von Beginn an die Partie, St. Pauli stand tief und wartete auf Fehler. Auch nach der Pause blieb der HSV überlegen, doch fehlte die Präzision vor dem gegnerischen Strafraum. Auch die Einwechselung von Sturm-Hoffnung Pierre-Michel Lasogga in der 73. Minute brachte dem HSV nichts mehr. In der Nachspielzeit hatte der Favorit noch Glück, als Torwart Julian Pollersbeck einen 40-Meter-Schuss von St. Paulis Cenk Sahin gerade noch so über die Latte lenkte.

Union kann am Montag Zweiter werden

In den beiden anderen Begegnungen des Sonntags unterlag der zuhause torlose SV Sandhausen Aufsteiger 1. FC Magdeburg 0:1 (0:0), Dynamo Dresden verlor gegen die SpVgg Greuther Fürth ebenfalls mit 0:1 (0:0). Fürth ist damit Zweiter. Für Magdeburg war es der erste Erfolg in der 2. Liga. Der 1. FC Union Berlin kann mit einem Sieg am Montag beim FC Ingolstadt Zweiter werden.

Siegloser und abgeschlagener Letzter nach dem achten Spieltag ist der MSV Duisburg. Nach der 1:3 (1:2)-Niederlage am Samstag gegen Jahn Regensburg wird die Situation für MSV-Trainer Ilja Gruew immer bedrohlicher. (dpa)

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