Wednesday, 20th February 2019
20 Februar 2019

So viel Zeit vergeuden Autofahrer im Stau

Millionen Autofahrer kennen und wissen es: im Stau stehen nervt. Vor allem in Großstädten verbringt man während der Autofahrt viel Zeit im Stillstand.

Der Dienstleister Intrix hat in einer großen Analyse verglichen, in welchen europäischen Städten die Stau-Stundenzahlen am höchsten sind. Die Deutschen kommen dabei glimpflich davon: Der nationale Spitzenreiter Berlin liegt (nur) auf Platz 40 mit 154 Staustunden im Jahr. München und Hamburg sind sogar erst auf den Plätzen 58 und 60 gelistet.

Sehen Sie hier das europäische Stau-Ranking im Überblick:

Europas Stau-Städte 2018

In anderen europäischen Städten sieht es deutlich schlechter aus. In Rom summiert sich die Stauzeit demnach pro Jahr auf 254 Stunden, in Dublin auf 246 und in Paris auf 237.

Weltweite Nummer eins: die kolumbianische Hauptstadt Bogota. Hier gibt Intrix einen jährlichen Zeitverlust von 272 Stunden (!) an.

  • ADAC-Staubilanz 2017

    Hier stockte der Verkehr am meisten

    Autofahren könnte so schön sein! Leider sieht die Wirklichkeit anders aus: Die rollende Blechlawine kommt immer öfter zum Stillstand.

Deutschlands Top Ten

In Deutschland liegt es vor allem in den Großstädten im Argen:

  • Spitzenreiter Berlin: Für die Hauptstadt errechnete das Unternehmen einen jährlichen Zeitverlust von 154 Stunden durch Verkehrsstockungen.
  • In Hamburg waren es 140 Stunden.
  • In der bayerischen Landeshauptstadt München kommen die Autofahrer auf 139 Stunden.
  • Auf den weiteren Plätzen folgten Leipzig und Stuttgart mit jeweils 108 Stunden Zeitverlust durch Staus sowie Nürnberg und Frankfurt am Main mit je 107 Stunden.

Gegenüber dem Vorjahr maß Intrix in den Städten einen Rückgang der Stauzeit zwischen drei Prozent und elf Prozent. Die Werte seien wegen „unterschiedlicher Kennzahlen und Analysekriterien“ aber nicht mit denen des Vorjahrs zu vergleichen.

Nach eigenen Angaben nutzt Intrix für seine Berechnungen 300 Millionen verschiedene Quellen. Der Zeitverlust durch Staus werde berechnet, indem „Haupt-, Neben- und Schwachverkehrszeiten“ berücksichtigt würden, hieß es zur Erläuterung der Methodik weiter.

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