Thursday, 23rd May 2019
23 Mai 2019

Irrer Deal zwischen US-Botschaft und McDonald’s

Die Burger-Schmiede wird zum Bürger-Amt!

Pass verloren, Handy geklaut – völlig überfordert mit der Situation? Wenn einem US-Bürger demnächst etwas Derartiges passiert, muss er nur das nächste „Goldene M“ suchen – zumindest in unserem Alpen-Nachbarland Österreich.

Denn McDonald’s Österreich und die US-Botschaft in Wien haben beschlossen, die Filialen der Fast-Food-Kette zu einer Art Außenstelle der Botschaft zu machen.

Braucht ein US-Bürger dringend Hilfe und hat keine Möglichkeit, dies seiner Botschaft mitzuteilen, kann er ab dem 15. Mai in jedes der insgesamt 194 McDonald’s-Restaurant des Landes gehen und dort einen Kontakt herstellen lassen.

Das gab Botschafter Trevor Traina auf der Facebookseite der Botschaft bekannt.

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„Die Bitte wurde vom US-Konsulat an uns herangetragen“, bestätigte McDonald’s-Sprecher Wilhelm Baldia dem österreichischen „Kurier“. „Zum einen aufgrund der großen Bekanntheit der Marke bei US-Amerikanern. Und zum anderen, weil es in Österreich verhältnismäßig viele Niederlassungen gibt.“ Dazu werde eine telefonische 24-Stunden-Hotline von den Restaurants zur Botschaft eingerichtet.

Kompetenzen des Konsulats übernehme man natürlich nicht, betonte Baldia. Sprich: Bei Mäckes Österreich gibt es weiter Burger – und keine Notpässe.

Wäre das auch ein Modell für Deutschland?

Wohl eher nicht. Joseph Giordano-Scholz, Sprecher der US-Botschaft in Berlin zu BILD: „Die oberste Priorität des Außenministeriums sind immer die Sicherheit und das Wohlergehen der US-Bürger im Ausland. Obwohl wir derzeit nicht planen, der Partnerschaft der Botschaft Wien mit McDonald’s zu folgen, evaluiert die Botschaft in Deutschland ständig, wie wir unseren Service verbessern können.“

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